Neonazis bestreikt

Neonazis bestreikt

C.V.

Die GroKo will mit dem Gesetz zur „Tar­ifein­heit“ auch noch den aller­let­zten unbot­mäßi­gen Streik im Lande des Exportwelt­meis­ters ver­hin­dern. Die SPD-Arbeitsmin­is­terin Nahles hat mit­tler­weile mit dem Segen der alter­na­tivlosen CDU-Kan­z­lerin das entsprechende Vorhaben auf die par­la­men­tarische Reise geschickt. Währen­dessen zeigten sich ungeah­nte Auswirkun­gen des GDL-Streiks. Die Neon­azi-Organ­i­sa­tion „III. Weg“ musste am Sam­stag, den 18. Okto­ber 2014, alle angekündigten Het­zver­anstal­tun­gen gegen Flüchtlinge in der Vorderp­falz absagen. Der Grund: Auf­grund des Streiks der Lok­führerIn­nen kon­nten die braunen Hor­den ihre Ziele in Schif­fer­stadt, Lim­burg­er­hof und Lud­wigshafen nicht wie geplant mit der Bahn erre­ichen. Sie sagten deshalb ihre men­schen­ver­ach­t­en­den Pro­pa­gan­da-Aktio­nen kurzfristig ab. Der regionalen Anti-Nazi-Bewe­gung ver­schaffte das Zeit für ein entspan­ntes Woch­enende.

aus der Oberhausener Beilage zur Avanti 227, November 2014
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