Ausstellung zur AfD im Café Klatsch

Ausstellung zur AfD im Café Klatsch

Vom 19. bis zum 29. Sep­tem­ber war im Café Klatsch, ein­er Begeg­nungsstätte der AWO im Zen­trum von Ober­hausen, die Wan­der­ausstel­lung „Der Arm der Bewe­gung“ zu sehen.

Vom 19. bis zum 29. Sep­tem­ber war im Café Klatsch, ein­er Begeg­nungsstätte der AWO im Zen­trum von Ober­hausen, die Wan­der­ausstel­lung „Der Arm der Bewe­gung“ zu sehen.
Die von der Vere­ini­gung der Ver­fol­gten des Naziregimes – Bund der Antifaschistin­nen und Antifaschis­ten (VVN-BdA) erar­beit­ete Ausstel­lung beschäftigt sich auf elf groß­for­mati­gen Schautafeln mit den poli­tis­chen Zie­len und dem Pro­gramm AfD.
Wer mehr dazu wis­sen oder die Ausstel­lung vielle­icht selb­st zeigen will: Hier gibt es die nöti­gen Infos. Und der Fly­er zur Ausstel­lung, der Kat­a­log sowie eine Datei mit allen Schautafeln kön­nen im PDF-For­mat herun­terge­laden wer­den:

http://vvn-bda.de/ausstellung-der-arm-der-bewegung/

Eröffnungsplakat der Ausstellung: Foto: Andrea-Cora Walther.

Eröff­nungsplakat der Ausstel­lung: Foto: Andrea-Cora Walther.

Die aufgebaute Ausstellung. Foto: Andrea-Cora Walther.

Die aufge­baute Ausstel­lung. Foto: Andrea-Cora Walther.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
aus der Oberhausener Beilage zur Avanti, Oktober/November 2017

Ausstellung der Arm der Bewegung die AfD

Ausstellung:
Der Arm der Bewegung

Die »Alternative für Deutschland«

Die AfD als Partei der rechten Bewegung 

Flyer zur Ausstellung

Fly­er zur Ausstel­lung

Die AfD ist keine Alternative - auch nicht für Oberhausen

Auch in Ober­hausen mehren sich die Zeichen öffentlich geäußerten recht­en Gedankengutes durch Schmier­ereien und Aufk­le­ber auf Fas­saden und Fen­ster von Grup­pen und Per­so­n­en, von denen bekan­nt ist, dass sie sich aktiv gegen Ras­sis­mus, Frem­den­feindlichkeit, Recht­spop­ulis­mus, Neo-Faschis­mus und Men­schen­ver­ach­tung ein­set­zen. Die AfD ist auf dem Weg der par­la­men­tarische „Arm der Bewe­gung“ zu wer­den, in den Kom­munen, den Land­ta­gen und nun auch im Bun­destag. Nie­mand soll sagen kön­nen, man habe es nicht gewusst, was sich da zur Wahl stellt.

Die Ausstel­lung will die AfD dahin stellen, wo sie herkommt und auch hinge­hört: an den äußer­sten recht­en Rand des poli­tis­chen Spek­trums. Die AfD ist die Partei des organ­isierten Ras­sis­mus. Mit ange­blichen Fak­ten aus dem völkisch-nation­al­is­tis­chen Milieu, ver­packt in „volksnahe“/populistische Sprache, sollen Wäh­lerin­nen und Wäh­ler gewon­nen wer­den.

Den vielfälti­gen außer­par­la­men­tarischen und par­la­men­tarischen Angrif­f­en vom äußer­sten recht­en Rand muss entsch­ieden ent­ge­gen getreten wer­den. Mit der Präsen­ta­tion der Ausstel­lung „Der Arm der Bewe­gung“ wollen wir einen Beitrag dazu leis­ten.

Foto aus der AusstellungSollte noch bei der Grün­dung der AfD ver­hin­dert wer­den, dass sie eine „NPD-light“ wird, zeigt sie im Laufe ihrer kurzen Geschichte immer unver­hüll­ter ihr wahres Gesicht. Men­schen sollen entsorgt, an den deutschen Staats­gren­zen erschossen wer­den. Die deutsche Ver­gan­gen­heit soll wieder aufer­ste­hen, ohne ein Mah­n­mal der Schande. Die deut­lichen Worte fall­en auf frucht­baren Boden. 

Die sich ver­fes­ti­gen­den AfD-Wahler­fol­gen der let­zten Jahre zeigen deut­lich, dass das extrem rechte Wäh­ler­po­ten­tial von 15% bis 20 % in der Bun­desre­pub­lik, seit Anfang der 1980er Jahre in immer neuen Unter­suchun­gen belegt, die Argu­mente erfreut auf­greift.
2017 sorgten die von Petry gerufe­nen Geis­ter um Höcke und Gauland dafür, dass Deutsch­land das bekommt, was in vie­len europäis­chen Län­dern bere­its All­t­ag ist. Doch Deutsch­land ist nicht nur das Land der his­torischen Haupt­täter, son­dern heute ökonomisch, poli­tisch und in Zukun­ft vielle­icht auch mil­itärisch die führende Macht Europas. Die Vorstel­lung, dass dieses Deutsch­land von ein­er AfD mitregiert wer­den kön­nte, ist unerträglich. […]

Die Ausstel­lung „Der Arm der Bewe­gung“ beschreibt und kri­tisiert die sich aus den Wider­sprüchen der AfD ergebende Dynamik und ins­beson­dere die Beziehun­gen der Partei, ihrer Funk­tionäre und Mit­glieder in eine bre­ite völkische Bewe­gung in Deutsch­land, die nicht nur zufäl­lig ist.

Die Ausstellung ist vom Dienstag 19. September 2017 bis zum Freitag 29. September 2017 zu sehen im Cafe Klatsch auf der Elsässer Strasse 17-19, 46045 Oberhausen.

Die Ausstel­lung wurde von der VVN-BDA konzip­iert und wird in Ober­hausen gezeigt von der Ini­tia­tive gegen Rechts (IgR) in Koop­er­a­tion mit dem antifaschis­tis­chen Bünd­nis Ober­hausen für Tol­er­anz und Demokratie.

 

Reichsbürger leugnet den Holocaust

Reichsbürger “ leugnet den Holocaust

Prozessbeobachter

Für den 13. Juli 2017 war vor dem Schöf­fen­gericht des Amts­gerichts Ober­hausen eine Ver­hand­lung wegen Volksver­het­zung ange­set­zt.
Dieses ent­nah­men inter­essierte AntifaschistIn­nen zwei Tage vor dem Ter­min ein­er kleinen Notiz der örtlichen Presse.
Nie­mand wusste also genau, worum es ging. Den­noch fan­den sich einige kri­tis­che Bürg­erIn­nen ein, um zusam­men das Ver­fahren zu beobacht­en.
Angeklagt der mehrfachen Volksver­het­zung war Hen­ry Hafen­may­er (fol­gend HH) aus Ober­hausen.

Hin­ter­grund der Anklage
HH hat seit Ende 2015 mit einem offe­nen Brief an mehrere hun­dert Empfänger (Behör­den, Polizeiprä­si­di­en, Bil­dung­sein­rich­tun­gen, Gerichte, Botschaften usw.) äußerst krude, ras­sis­tis­che The­sen bezüglich ein­er ange­blichen Über­frem­dung der BRD ver­bre­it­et. Das Schreiben endet mit “Nun, Volk, steh auf, und Sturm brich’ los!”. Dies ist der Schluss der am 18. Feb­ru­ar 1943 von Goebbels gehal­te­nen so genan­nten Sport­palas­trede, in welch­er er zum „Total­en Krieg“ aufrief.
Dem Schreiben beige­fügt war eine CD mit nation­al­sozial­is­tis­ch­er Pro­pa­gan­da, mit der der Holo­caust geleugnet wurde.

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USA-Es ist an der Zeit dem rechten Terror vereint entgegenzutreten!

USA:
«Es ist an der Zeit dem rechten Terror vereint entgegenzutreten!»

Die tödlichen Angriffe von Recht­sex­tremen auf linke Gegendemonstrant*innen am Sam­stag, 12. August 2017 in Char­lottesville haben weltweit Empörung und Proteste her­vorgerufen. Wir veröf­fentlichen hier das State­ment der Inter­na­tion­al Social­ist Orga­ni­za­tion (ISO), die an den Gegen­protesten beteiligt war und sich bemüht, die kom­menden Auf­gaben der Linken im Kampf gegen die extreme Rechte zu skizzieren.

Über­set­zung und Unter­ti­tel durch BFS Jugend Zürich.

Von Inter­na­tion­al Social­ist Orga­ni­za­tion; aus socialistworker.org

 

Die Maske der schein­bar neuen „Alt-Right“-Bewegung wurde abgeris­sen und es zeigte sich die bekan­nte furcht­bare Fratze des Faschis­mus, von dem die meis­ten Leute dacht­en, er sei bloss ein Relikt der Geschichte. Bei den Demon­stra­tio­nen des let­zten Woch­enen­des unter dem Namen „Unite the Right“ in Char­lottesville [1], Vir­gina, ging es nie um die vorgeschobene Vertei­di­gung der freien Mei­n­ungsäusserung, son­dern darum, für eine Stat­ue der Kon­föderierten einzutreten. Die Ver­anstal­ter hiessen offene Nazis willkom­men, welche die Strassen von Char­lottesville durch­strichen und nach poten­tiellen Angriff­szie­len sucht­en und schliesslich in ein­er Ter­ro­rat­tacke mit einem Auto in friedliche Demonstrant*innen fuhren, wobei die 32-jährige lokale Aktivistin Heather Hey­er getötet und dutzende weit­ere zum Teil schw­er ver­let­zt wur­den. Die wütende Antwort auf den Naziter­ror in Char­lottesville kam sofort und äusserte sich in kämpferischen Protesten und Mah­nwachen in hun­derten Städten und ein­er von über­all her kom­menden Verurteilung der ras­sis­tis­chen Gewalt. Von über­all, auss­er von Don­ald Trumps Weis­sem Haus.

Eine starke Antwort der Linken ist gefragt

Dies ist ein entschei­den­der Moment. „Wird diese offene Zurschaustel­lung des Ras­sis­mus die extreme Rechte wieder an den Rand der Poli­tik drän­gen, oder zur weit­eren Nor­mal­isierung der Bewe­gung beitra­gen und sie so zum fes­ten Bestandteil der nationalen Debat­te wer­den lassen?“, fragte die New York Times. [2] Die Antwort darauf hängt von den Mil­lio­nen ab, die in klar­er Oppo­si­tion zu Trump und der Recht­en ste­hen. Ihre Reak­tion in den näch­sten Wochen und Monat­en wird entschei­dend sein.

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1. Mai 2017 ISO Oberhausen Welche Alternative

Flugblatt der ISO Oberhausen zum 1. Mai 2017:

Welche Alternative?

 

Flugblatt der ISO Oberhausen zum 1. Mai 2017

Flug­blatt der ISO Ober­hausen zum 1. Mai 2017

Wir begrüßen, dass der DGB ein deut­lich­es Zeichen gegen Rechts set­zen will. 

Der Aufruf des DGB, dass wir bei der anste­hen­den Land­tagswahl nicht die AfD, son­dern eine demokratis­che Partei wählen sollen, blendet jedoch aus, dass es für Lohn­ab­hängige nicht nur „post­fak­tis­che“ Gründe für Äng­ste und Unsicher­heit gibt.

Unwider­sprochen bleibt das neolib­erale Glaubens­beken­nt­nis: „There is no Alter­na­tive“, es gibt keine Alter­na­tive zu den herrschen­den Ver­hält­nis­sen. Und damit gibt es auch keine pos­i­tive Per­spek­tive. Gle­ichgültigkeit, Pas­siv­ität und Res­ig­na­tion, die durch Per­spek­tivlosigkeit befördert wer­den, bilden aber den Nährbo­den für die recht­en Parteien, die doch eigentlich bekämpft wer­den sollen.

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Kein AfD-Parteitag in Oberhausen

Dokumentation des Aufrufes des “Runden Tisches” Oberhausen gegen den AfD-Parteitag am 29.01.2017 in Oberhausen in der Luise-Albertz-Halle.

UPDATE 23.1.2017 - DIE KUNDGEBUNGSORTE HABEN SICH VERÄNDERT

Aufruf gegen den AfD-Parteitag in Oberhausen am 29.01.2017.

Kampf den Rassismus überall!

 

Aktuelle Infos find­et Ihr ab dem 19.01.2017 Abends unter www.igr-ob.de.