Markt­wirt­schaft­li­che Kli­ma­po­li­tik in NRW: Erd­er­wär­mung und sozia­le Käl­te

Markt­wirt­schaft­li­che Kli­ma­po­li­tik“ in NRW:
Erd­er­wär­mung und sozia­le Käl­te

Grafik: Wikipedia, Gemeinfrei.

L. M.

Im Juni 2017 haben Armin Laschet (CDU) und Chris­ti­an Lind­ner (FDP) den Ver­trag der neu­en NRW-Koali­ti­on unter­zeich­net. Einer der Kern­punk­te des Koali­ti­ons­ver­tra­ges ist die Ver­ein­ba­rung, Kli­ma­po­li­tik in NRW künf­tig „markt­wirt­schaft­li­cher“ zu betrei­ben.

Eine Kost­pro­be die­ser Poli­tik prä­sen­tier­te die schwarz-gel­be Lan­des­re­gie­rung Ende Novem­ber 2017: Bis 2020 soll­ten die Zuschüs­se zum Sozi­al­ti­cket stu­fen­wei­se bis auf Null gekürzt wer­den. Dies hät­te fak­tisch die Abschaf­fung der ver­güns­tig­ten (und immer noch zu teu­ren) Monats­kar­te für arme Men­schen in NRW bedeu­tet. Die ein­ge­spar­ten Mit­tel soll­ten in den Aus­bau von Stra­ßen flie­ßen.
Eine Wel­le von Empö­rung hat die Lan­des­re­gie­rung schnell wie­der zurück­zu­ru­dern und von die­sem Plan Abstand neh­men las­sen – ein gutes Bei­spiel dafür, was Wider­stand bewir­ken kann.

Ein Anlass für Ent­war­nung ist dies nicht. Wei­te­re Angrif­fe sind zu erwar­ten. Und was die Kli­ma­po­li­tik betrifft, so waren wir in NRW auch unter den vor­aus­ge­gan­ge­nen Regie­run­gen schon mit einer Poli­tik geschla­gen, die beto­nier­te Land­schaf­ten, Auto­wahn und kli­ma­schäd­li­che Ener­gie­er­zeu­gung geför­dert hat.
Sie­he auch unse­re Glos­se auf Sei­te 2.

aus der Ober­hau­se­ner Bei­la­ge zur Avan­ti, Dezem­ber 2017
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