Nachschau: G20 – das war der Gipfel

Nachschau: G20 – das war der Gipfel

Auch wir Ober­hausener­In­nen haben uns an ver­schiede­nen Aktiv­itäten von NOG20 beteiligt, und wir haben unsere eige­nen Ein­drücke und Ein­schätzun­gen vom Geschehen in Ham­burg. Eine Auswer­tung der Ereignisse vornehmen wollen wir an dieser Stelle aber nicht. Stattdessen ver­weisen wir auf unser­er Web­site auf ver­schiedene Augen­zeu­gen­berichte und Stel­lung­nah­men, von denen wir denken, dass sie für die Beurteilung des Geschehens nüt­zlich sind. Nur so viel:

Der Krawall im Schanzen­vier­tel am Abend vor der Großdemon­stra­tion war genau das, was seit Monat­en her­beigere­det und -geschrieben wurde, was aber trotz der ständi­gen Pro­voka­tio­nen der Repres­sion­skräfte bis dahin aus­ge­blieben war. Er wird von inter­essiert­er Seite dazu benutzt, linke Kräfte pauschal zu diskred­i­tieren. Wie weit Linke tat­säch­lich beteiligt waren, inter­essiert diese Leute nicht.

Und der Krawall wird benutzt, um von dem eigentlich Bericht­enswerten abzu­lenken:
Von der alltäglichen Gewalt, die diejeni­gen zu ver­ant­worten haben, die sich bei G20 trafen. Von ein­er Poli­tik, die Weni­gen uner­messlichen Reich­tum bringt, indem sie viele Mil­lio­nen Men­schen in tiefes Elend stürzt. Und von dem unüberse­hbaren, massen­haften Protest dage­gen.
Auf diese Poli­tik und auf diese Proteste, die sich wed­er durch Het­ze noch durch Polizeige­walt haben unter­drück­en oder spal­ten lassen, haben wir in der Avan­ti O. unseren Schw­er­punkt gelegt.

 
aus der Oberhausener Beilage zur Avanti, Juni/Juli 2017.
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