John-Lennon-Platz, AnwohnerInnen gestalten ihren Platz selbst

John-Lennon-Platz

AnwohnerInnen gestalten ihren Platz selbst

Für den 16. Juni 2015 hat­te der Vere­in „Wir sind Ober­hausen“ zum Nach­barschafts­fest ein­ge­laden – und zur aktiv­en Mit­gestal­tung des John-Lennon-Platzes.

K.O.

Das Haus der Jugend wurde im Okto­ber 2013 im Rah­men ein­er Nacht-und-Nebel-Aktion abgeris­sen. Begrün­det wurde dies von der OGM damals mit „ein­er laten­ten Gefahren­si­t­u­a­tion am Gebäude durch Unbefugte“. Kurz darauf zog der DJK Adler Ober­hausen, der lange Jahre sein Club­haus am John Lennon Platz hat­te und den Sport­platz nutzte, zu der Sportan­lage an der Con­cor­dias­traße um. Das Club­haus wurde ohne Vorankündi­gung abgeris­sen. Die OGM sah – wieder – „Gefahr im Verzuge“. Die Tore wur­den abge­baut. Der Platz war leer.

Anwohner­In­nen des John Lennon Platzes, die zum Teil Mit­glieder des Vere­ins Wir sind Ober­hausen (wso) sind, reicht­en bei der Stadt diverse Vorschläge ein, wie sie den Platz gerne nutzen und gestal­ten wür­den. Und sie wollen auch selb­st zu sein­er Ver­schönerung und Bele­bung beitra­gen.
Am 13. Juni 2015 organ­isierte wso ein Nach­barschafts­fest, um hier bei Musik, Essen und Getränken Pflanzkü­bel herzustellen. Diese sollen später auf dem Platz aufgestellt wer­den. Alle Nach­barIn­nen waren ein­ge­laden, sich zu beteili­gen und Paten­schaften für fer­tige Pflanzkü­bel zu übernehmen. Die Aktion stieß in der Nach­barschaft auf reges Inter­esse.
Bei der Gele­gen­heit wur­den die anwe­senden Nach­barIn­nen auch gefragt, wo nach ihrem Wun­sch die ins­ge­samt sechs Sitzbänke aufgestellt wer­den sollen, die die Stadt für den John-Lennon-Platz zur Ver­fü­gung stellt. Die vier Bänke, die schon da sind, sollen ver­set­zt wer­den, da sie direkt am Spielfeld und damit unglück­lich platziert wur­den.
Die Bläserk­lasse vom Elsa-Bränd­ström-Gym­na­si­um war mit einem musikalis­chen Beitrag beim Fest dabei. Zu Besuch kamen auch Flüchtlinge aus der Weier­straße.
Das Feiern kam an dem Tag nicht zu kurz – die Pflanzkü­bel wur­den nicht fer­tig. Die Aktion wird fort­ge­set­zt. Wer Inter­esse hat, sich daran zu beteili­gen oder eine Paten­schaft für einen Pflanzkü­bel zu übernehmen, kann sich an Andrea Cora Walther, Elsa-Bränd­ström-Str. 66, wen­den.

aus der Oberhausener Beilage zur Avanti 235, Juli/August 2015
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