8. März: Internationaler-Frauentag, Arbeit von Frauen aufwerten!

8. März: Internationaler-Frauentag

Arbeit von Frauen aufwerten!

Bei der Beruf­swahl beste­hen die tra­di­tionellen geschlecht­styp­is­chen Unter­schiede weit­er – trotz divers­er Bemühun­gen, sie aufzubrechen. Warum?

Petra Stanius

Noch immer wählt ein Großteil der Mäd­chen einen „Frauen­beruf“ im sozialen Bere­ich bzw. im Dien­stleis­tungssek­tor. Die Jun­gen dage­gen zieht es weit­er­hin in die natur­wis­senschaftlich-math­e­ma­tisch-tech­nis­chen Berufe bzw. in die Indus­trie. Eine Frage geschlechtsspez­i­fisch unter­schiedlich­er Begabun­gen? Hier­für gibt es keinen Beleg. Jedoch existiert eine entsprechende gesellschaftliche Erwartung­shal­tung, die das Selb­st­bild von Män­nern und Frauen erhe­blich bee­in­flusst und sich unter anderem in der Beruf­swahl nieder­schlägt. Durch die eigene Erziehung verin­ner­lichte Rol­len­bilder wer­den von den Eltern auf ihre Kinder über­tra­gen. Ver­gle­ich­bares geschieht in der Kita und in der Schule. Auch in den Medi­en wer­den vorge­blich über­holte geschlecht­spez­i­fis­che Zuschrei­bun­gen weit­er­hin repro­duziert.

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