Scherz, Satire, Ironie und der Allmächtige auf Rädern

Scherz, Satire, Ironie und der Allmächtige auf Rädern

Der Allmächtige? Der neue Herr der Bag­ger in NRW Hen­drik Wüst – hof­fentlich nicht „Nomen est Omen!“ – ist das genau nicht. Eben­so wenig wie „Mike Bag­ger­willkom­men­skul­tur“ Groschek es war und sich den­noch eben so wahrnahm.

Ernst Kochanowski

Denn die Kri­tis­chen unter uns haben schon seit Langem gemerkt: Der wahre Herr und einzige Gott hat Räder und sein Odem ist Fein­staub und ver­bran­ntes Min­er­alöl.
Oh ihr Gläu­bi­gen eines einzi­gen von wer weiß wie vie­len Göt­tern: Was ist die All­macht des Allmächti­gen gegen die Macht der Heili­gen Räder, denen wir die Welt betonieren, asphaltieren, für die wir Ressourcen plün­dern, unsere und unser­er Kinder Gesund­heit und Leben opfern. Wie viel Ton­nen an Fein­staub, Gum­miabrieb und Ruß atmen wir ihm zu Ehren und zur Freude ein?

Zur Beruhi­gung unseres dadurch schlecht­en Gewis­sens wird ein wenig dem „Güter auf die Bahn“-Ruf gefol­gt. Also gibt’s dem­nächst die „BETUWE-Lin­ie“. Stuttgart 21(!!), Bren­ner-Basis­tun­nel und Got­thard­tun­nel sind eben­so Teil­stücke dieser Rot­ter­dam-Gen­ua-Verbindung.
Dazu gehört gle­ich­falls das vom dänis­chen Logis­tikgi­gan­ten Maer­sk vor Rot­ter­dam im Meer geplante Ter­mi­nal für die größten Con­tain­er­schiffe. Bis jet­zt müssen diese geld- und zeitaufwändig weit draußen, wo das Meer tief genug ist, auf kleinere Schiffe umladen. Mit dem neuen Ter­mi­nal kön­nen dann viel schneller viel mehr Con­tain­er gelöscht wer­den.
Damit diese Massen auch in der Welt verteilt wer­den kön­nen, braucht es LKW. Diese wiederum brauchen Straßen.

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Linie 105?, Guter ÖPNV für alle!

Brauchen wir die Linie 105?

Wir brauchen einen guten ÖPNV für alle!

Petra Stanius

Der Stad­trat hat beschlossen, dass die Ober­hausen­er Bürg­erIn­nen am 8. März 2015 über die Ver­längerung der Straßen­bahn­lin­ie 105 entschei­den sollen.

Der Abriss des Haus­es der Jugend im vorver­gan­genen Jahr erfol­gte in ein­er Nacht-und-Nebel-Aktion. Ein Bürg­er­begehren für den Erhalt von Stadt­teil­bädern, für das mehr als 16.000 Unter­schriften gesam­melt wur­den, wurde im Jahr 2007 mit dem Hin­weis auf Form­fehler abgewehrt.

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