Zukunft = „Industrie-4.0“?

Zukunft = „Industrie-4.0“?

Dig­i­tale Tech­nolo­gien ließen sich auf unter­schiedlich­ste Weise ein­set­zen. „Indus­trie-4.0“ aber ist ein neolib­erales Konzept für die Dig­i­tal­isierung der Gesellschaft, das keine Alter­na­tive ken­nt.

Petra Sta­nius   

Ste­hen wir an der Schwelle zur vierten indus­triellen Rev­o­lu­tion?

Mit der ersten indus­triellen Rev­o­lu­tion wurde mit­tels Wass­er- und Dampfkraft die Pro­duk­tion mech­a­nisiert. Mit der zweit­en wurde durch den Ein­satz von elek­trisch­er Energie und Fließbän­dern Massen­pro­duk­tion möglich. Die dritte brachte mit der Infor­ma­tion­stech­nik die ganzheitlichen Pro­duk­tion­ssys­teme (GPS) mit com­puterun­ter­stützter Pla­nung, Steuerung und Fer­ti­gung her­vor.
In den kom­menden zehn bis fün­fzehn Jahren wird die Wirtschaft nun eine neue Stufe der tech­nis­chen Entwick­lung erk­lim­men, die die Pro­duk­tion rev­o­lu­tion­ieren und umfassende gesellschaftliche Verän­derun­gen mit sich brin­gen wird. In welche Rich­tung diese Verän­derun­gen gehen wer­den, ste­ht bere­its heute im Wesentlichen fest.
Dies verkün­den zumin­d­est die Pro­pa­gan­dis­ten von „Indus­trie-4.0“.

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Wer putzt den Pott?“ im Technischen Rathaus

Wer putzt den Pott?“ im Technischen Rathaus

Anlässlich des Inter­na­tionalen Frauen­tags war die von der engagierten Gew­erkschaf­terin Irene Hüfn­er ini­ti­ierte Wan­der­ausstel­lung fast zwei Wochen lang in Ober­hausen-Sterkrade zu sehen.

P.S.

Wer putzt den Pott?“ macht unsicht­bare Arbeit sicht­bar: Die Ausstel­lung zeigt Arbeits­geräte und -berichte von Reini­gungskräften aus der Region. Sie informiert über die Geschichte des Berufs und über seine Arbeits­be­din­gun­gen gestern und heute.

Die Ausstel­lung ist ein ein­dringlich­es Plä­doy­er für die Aufw­er­tung der Tätigkeit der meist weib­lichen Reini­gungskräfte. Das Pro­jekt bildet eine Klam­mer zwis­chen den Beschäftigten in pri­vat­en Reini­gung­sun­ternehmen, im öffentlichen Dienst und im Gast­gewerbe bzw. in pri­vat­en Haushal­ten, für die jew­eils unter­schiedliche Gew­erkschaften zuständig sind. Und fördert so eine gemein­same Inter­essen­vertre­tung.
Getra­gen wird „Wer putzt den Pott?“ von „Arbeit und Leben“ sowie den zuständi­gen Gew­erkschaften IG BAU, ver.di und NGG. Dies­mal war auch das Frauen-Plenum Ober­hausen als Ver­anstal­ter mit dabei.

Weit­ere Unter­stützerIn­nen für das Pro­jekt sind her­zlich willkom­men.

aus der Oberhausener Beilage zur Avanti, März 2017