Frankreich - Kampf gegen Arbeitsrechts-“Reform” Was geht das uns an?

Frankreich - Kampf gegen Arbeitsrechts-“Reform”
Was geht das uns an?

Demonstration gegen das Arbeitsrechtsgesetz am 14.6.2016 in Paris. Foto: Photothèque Rouge/JMB

Demon­stra­tion gegen das Arbeit­srechts­ge­setz am 14.6.2016 in Paris. Foto: Pho­tothèque Rouge/JMB

am Mittwoch, 27.07.2016
um 19:30 Uhr im Haus Union,
Schenkendorfstraße 13,
46047 Oberhausen,

Vortrag und anschließende Diskussion

Seit Monat­en protestieren Mil­lio­nen in Frankre­ich gegen die Arbeitsrechts-“Reform” der Regierung. Sie will - ganz in der Logik der EU-Agen­da 2020 - die Rechte von Beschäftigten und Gew­erkschaften mas­siv ein­schränken. So sollen Abwe­ichun­gen von der geset­zlichen Norm mit­tels Betrieb­svere­in­barun­gen ermöglicht wer­den. Dann kön­nten etwa Urlaub­sansprüche, Feiertagsar­beit, Über­stun­den­zuschläge und Arbeit­szeit an die “Bedürfnisse der Unternehmen” angepasst wer­den. Unter anderem würde die 35-Stun­den­woche aus­ge­he­belt wer­den. Zugle­ich sollen der Kündi­gungss­chutz gelock­ert und Kürzun­gen für Erwerb­slose durchge­set­zt wer­den. 

Demonstration gegen das Arbeitsrechtsgesetz am 2 Juni 2016 in Paris. Foto: Photothèque Rouge/JMB

Demon­stra­tion gegen das Arbeit­srechts­ge­setz am 2 Juni 2016 in Paris. Foto: Pho­tothèque Rouge/JMB

Diese Angriffe geschehen vor dem Hin­ter­grund der ungelösten sozialen und wirtschaftlichen Krise in unserem Nach­bar­land. Sie wer­den flankiert von der zunehmenden Repres­sion gegen gew­erkschaftliche Aktio­nen und dem immer wieder ver­längerten Aus­nah­mezu­s­tand. Bernard Schmid (Paris) wird uns über die Hin­ter­gründe und die aktuellen Entwick­lun­gen informieren.

Eine Ver­anstal­tung vom Rosa-Lux­em­burg-Club Ober­hausen, in Koop­er­a­tion mit der Rosa Lux­em­burg Stiftung NRW, Paroli e. V. und Vere­in für eine sol­i­darische Gesellschaft.

Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 10. Januar 2016 in Berlin

Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 10. Januar 2016 in Berlin zur Gedenkstätte der SozialistInnen in Friedrichsfelde

 

Foto: RSB Oberhausen

Lux­em­burg-Liebknecht-Demon­stra­tion am 10.1.2016 in Berlin

Auch der RSB Ober­hausen hat den Aufruf zur diesjähri­gen Lux­em­burg-Liebknecht-Demon­stra­tion in Berlin unter­stützt und sich an der Demo beteiligt.

In ihrem Rück­blick schreiben die Organ­isatorIn­nen, dass mehr als 14.000 Men­schen an der Demon­stra­tion am 10. Jan­u­ar 2016 teil­nah­men, die aus allen Teilen der Bun­desre­pub­lik, aber auch unter anderem aus Däne­mark, Griechen­land, Nieder­lande, Öster­re­ich und Schwe­den kamen.

 

 

Foto: RSB Oberhausen

Lux­em­burg-Liebknecht-Demon­stra­tion am 10.1.2016 in Berlin

Foto: RSB Oberhausen

An der Gedenkstätte der Sozial­istIn­nen

Blockupy: Demo des DGB endete im Nichts

Blockupy:

Demo des DGB endete im Nichts

L.M.

Bedauer­lich: In den Medi­en dominierten Berichte und Bilder von bren­nen­den Autos und Schar­mützeln mit der Polizei. Der Protest von mehr als 20.000 Men­schen mit vie­len inhalt­sre­ichen Rede­beiträ­gen ging dabei weit­ge­hend unter.
Auch DGB-Gew­erkschaften waren Teil des Block­upy-Bünd­niss­es, das anlässlich der Eröff­nung des Neubaus der Europäis­chen Zen­tral­bank (EZB) für den 18. März vielfältige Proteste gegen die Poli­tik der Troi­ka organ­isiert hat­te. Der DGB Frank­furt rief in diesem Rah­men zu ein­er Demon­stra­tion auf.

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