Festveranstaltung aus Anlass des 200. Geburtstags von Karl Marx -6-5-18 in Duisburg

Wir laden ein zu einer Festveranstaltung aus
Anlass des 200. Geburtstags von Karl Marx.

Sonntag, 6. Mai, 11-14 Uhr, im Haus Kontakt, Duisburg, Scharnhorststr. 32.*

Der Veranstaltungsflyer zum Download. Karl Marx wird 200 - Veranstaltung 6.5.18 in Duisburg.

Der Ver­anstal­tungs­fly­er zum Down­load.

Dafür kon­nten wir das renom­mierte Weber-Her­zog-The­ater Berlin gewin­nen.

Nach ein­er kurzen Fes­trede von Thomas Keuer, Gew­erkschaftssekretär ver.di-Bezirk Duis­burg-Nieder­rhein, bringt es das Musik­the­ater­stück „Frau Kap­i­tal und Dr. Marx“ auf die Bühne. In anschaulich­er und unter­halt­samer Form wer­den wesentliche Inhalte des Marx’schen Hauptwerks „Das Kap­i­tal“, Band 1 präsen­tiert.

Von dessen Urauf­führung schrieb die West­deutsche Zeitung begeistert:„Amüsant wurde es im Anschluss mit der Büh­nen-Aufar­beitung der Marxschen The­sen durch ‚Frau Kap­i­tal und Dr. Marx‘. Christof Her­zogs Musik im Stil von Kurt Weill begleit­ete Chan­sons und freche Dialoge, bei denen Christa Weber aufge­donnert als Kap­i­tal­istin von ‚Dr. Marx‘ gnaden­los ent­larvt wurde. ‚Seit 200 Jahren kommst Du mir in die Quere‘, giftete die mit Gold behängte Kap­i­tal­istin den Mann an, der die Welt verän­derte. Schar­fzüngiges poli­tis­ches Kabarett, das einen eben­so anspruchsvollen wie unter­halt­samen Nach­mit­tag abschloss.“ (WZ vom 29.1.18)

Ein­trittskarten (5 € - ermäßigt 2 €) sind ab sofort bei den Ver­anstal­tern und in den Geschäftsstellen der LINKEN in Duis­burg und Ober­hausen erhältlich.

An der Tageskasse kostet der Ein­tritt 8 €. Bei Bedarf wird Kinder­be­treu­ung ange­boten.

eMail:
Marx-in-Marxloh ät online.de. Mobil: 0151-14 27 49 34

Es laden ein:
Marx in Marxloh - Deutsch­er Frei­denkerver­band NRW • Marx-Engels- Stiftung • DIE LINKE Ober­hausen • DIE LINKE Duis­burg • DKP Mül­heim-Ober­hausen DKP Duis­burg • Friedens­fo­rum Duis­burg • VVN-BdA Duis­burg • ISO Ober­hausen • Net­zw­erk gegen Rechts • Rosa-Lux­em­burg-Club Duis­burg

* Wegbeschrei­bung zum Haus Kon­takt, mit ÖPNV:

Ab Duis­burg Hbf. mit der Tram Lin­ie 901 Rich­tung Ober­marxloh – nach 3 Hal­testellen Lan­desarchiv NRW aussteigen; von dort sind es noch 350m = 4 Gehmin. Fußweg Rich­tung Ruhrort – am Mah­n­mal der erschla­ge­nen Gew­erkschafter auf der Ruhrorter Straße vor­bei – links in die Scharn­horststraße, dieser auch beim Abknick­en fol­gen.

V.i.S.d.P.: Edith Fröse, Jugend- und Kulturzentrum, Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Str. 284

1917-2017 Hundert Jahre Oktoberrevolution

1917-2017 Hundert Jahre Oktoberrevolution

Eine Veranstaltungsreihe

vom 30.9.2017 - 25.11.2017 in Oberhausen

Plakat zur Veranstaltungsreihe

Plakat zur Ver­anstal­tungsrei­he

 

Die Ver­anstal­tungsrei­he zu „100 Jahre Okto­ber­rev­o­lu­tion 1917 – 2017“ ist eine gemein­same Ver­anstal­tung der weit­er unten aufge­führten Organ­i­sa­tio­nen und Grup­pen sowie etlich­er an dem The­ma inter­essiert­er Einzelper­so­n­en.
Wir als Ver­anstal­terin­nen und Ver­anstal­ter hof­fen, mit der Ver­anstal­tungsrei­he nicht nur im Rah­men ein­er notwendi­gen linken Errin­nerungskul­tur zu wirken. Wir wollen vielmehr auch die Diskus­sion über notwendi­ge gesellschaftliche Verän­derun­gen, konkrete Alter­na­tiv­en und die Über­win­dung des Kap­i­tal­is­mus am Beispiel der Okto­ber­rev­o­lu­tion gemein­sam führen.

Programm:

Samstag, 30.9.17, 19:00 Uhr im K 14
Eröffnung der Veranstaltungsreihe und Eröffnung der Ausstellung mit den Reprints von Plakaten der Oktoberrevolution, die bis zum 2.11.2017 im K 14 zu sehen sein wird

Die Ausstel­lung präsen­tiert Blät­ter aus der bekan­nten Mappe „Plakate der rus­sis­chen Rev­o­lu­tion 1917 - 1929“. Die Bilder wider­spiegeln nicht nur die explo­sive Inten­sität, in der sich die rus­sis­che Gesellschaft der dama­li­gen Zeit befand, son­dern legten auch den Grund­stein für eine neue stil­rich­t­ende Kun­st­form, die bis heute fortwirkt. Außer­dem kann nicht überse­hen wer­den, dass das The­ma der „Inter­na­tionale des rev­o­lu­tionären Pro­le­tari­ats“ der ganzen Welt in diesen Bildern zum Aus­druck kommt, eine Prob­lematik, die bis heute nicht gelöst ist.

Dienstag, 10.10.17, 19:00 Uhr im K 14
Nationales Selbstbestimmungsrecht zwischen Lenin und Wilson mit Martin Massip

Von allen kriegs­führen­den Mächt­en im ersten Weltkrieg war es Rus­s­land unter Lenin, der das „Nationale Selb­st­bes­tim­mungsrecht der Völk­er“ zuerst forderte. Die USA unter Wil­son grif­f­en diese Forderung auf.

Auf die Vielvölk­er­staat­en Europas, KuK-Monar­chie, Osman­is­ches Reich und die Sow­je­tu­nion selb­st hat­te das weit­ge­hende Auswirkun­gen. In den Kolonien ent­standen unter Beru­fung darauf nationale Befreiungs­be­we­gun­gen. Der Vor­trag geht diesen Auswirkun­gen nach.

Dienstag, 17.10.17, 19:00 Uhr im K 14
Vortrag und Diskussion mit Anton Dannat zu Lenins Aprilthesen

Im April 1917 ver­langte Lenin von den Bolschewi­ki den Bruch mit der Unter­stützung der bürg­er­lichen Regierung und den Kurs auf die sozial­is­tis­che Rev­o­lu­tion, er gewann seine Partei. Die Kom­mu­nis­tis­che Inter­na­tionale über­nahm diese Poli­tik der Ver­weigerung der Klassen­zusam­me­nar­beit mit der Bour­geoisie. Dieser Kurs auf die Wel­trev­o­lu­tion begeis­terte Mil­lio­nen Unter­drück­te. Mit der Wende zur Volks­front­poli­tik 1935 wurde Lenins rev­o­lu­tionäre Poli­tik dann wieder zu Grabe getra­gen.

Donnerstag, 19.10.17, 19:00 Uhr im K 14 Text von Alexandra Kollontai
Diskussionsveranstaltung zu den Voraussetzungen und dem Verlauf der russischen Revolution mit Dr. Christoph Jünke

Vorgeschichte, Ursachen und Entwick­lung der Okto­ber­rev­o­lu­tion in den Jahren 1917 - 1921. Dr. Christoph Jünke (Bochum) ist His­torik­er und Pub­lizist.

Donnerstag, 26.10.17, 19:00 Uhr im K 14
„Lenin, Majakowski und ich – 100 Jahre Oktober“

Erich Schaffn­er spricht und singt. Briefe, Szenen, Lieder, Gedichte und Prosa. Am Klavier: Georg Klemp, Club Voltaire.

Erich Schaffn­er ist ein deutsch­er Schaus­piel­er und Rez­i­ta­tor. Er tritt mit Tex­ten von Karl Kraus („Die let­zten Tage der Men­schheit“), Bert Brecht, Kurt Tuchol­sky u. a. auf. Der Klavier­lehrer Georg Klemp begleit­et seit län­ger­er Zeit Erich Schaffn­er am Klavier.

Donnerstag, 2.11.17, 19:00 Uhr im K 14
Oktober 1917 – was bleibt? Selbstorganisation von unten und revolutionäre Politik, mit Dr. Manuel Kellner

Die Okto­ber­rev­o­lu­tion 1917 in Rus­s­land hat viele spätere antikap­i­tal­is­tis­che Bewe­gun­gen inspiri­ert. Die Jahrzehnte währende bürokratis­che Dik­tatur diskred­i­tierte jedoch die sozial­is­tis­che Idee. 1991 wurde die Sow­je­tu­nion aufgelöst. Was bleibt 100 Jahre danach? Laut Manuel Kell­ner: „Die Räte als demokratis­che Selb­stor­gan­i­sa­tion und Gegen­macht, der Inter­na­tion­al­is­mus als Ori­en­tierung auf die Wel­trev­o­lu­tion, die Rolle ein­er rev­o­lu­tionären Partei für die Eroberung der poli­tis­chen Macht durch die Arbeiter*klasse.“

Dr. Manuel Kell­ner, Jahrgang 1955, ist Mit­glied der ISO (Vierte Inter­na­tionale) und der Partei Die Linke sowie der IG Met­all, Redak­teur der Sozial­is­tis­chen Zeitung (SoZ).

Sonntag, 12.11.17, 11:00 Uhr im Linken Zentrum
Veranstaltung mit Raimund Ernst
1917: Die Überwindung der drei großen historischen Diskriminierungen öffnete den Weg zu demokratischem und sozialem Fortschritt

Der Rück­blick auf 1917 darf sich nicht erschöpfen im Bewahren des dama­li­gen „rev­o­lu­tionären Feuers“. Es geht darum, die „rev­o­lu­tionäre Glut“ weit­erzugeben, wie sie in Über­win­dung jen­er Diskri­m­inierun­gen weltweit als unverzicht­bare Errun­gen­schaften lebendig ist. Die unveräußer­lichen Men­schen­rechte unab­hängig von Rasse, Zen­sus und Geschlecht bleiben gefährdet. Ihre all­ge­meine Durch­set­zung ist aktuelles Pro­gramm und Per­spek­tive für den Sozial­is­mus.

Raimund Ernst ist His­torik­er mit dem Schw­er­punkt Osteu­ropa und Mither­aus­ge­ber der Marx­is­tis­chen Blät­ter.

Freitag, 17.11.17, 21:00 Uhr im Druckluft 

Plakat aus der Oktoberrevolution "Bücher aller Wissenszweige". Privatarchiv.

Plakat aus der Okto­ber­rev­o­lu­tion “Büch­er aller Wis­senszweige”. Pri­vatarchiv.


„Roter Punk“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „1917 - 2017, 100 Jahre Oktoberrevolution“

Es treten auf: „The Grabøwskis“ und „Manege frei“.

Bei­de Bands mis­chen sich pro­voka­tiv in heutige Auseinan­der­set­zun­gen ein und trat­en auf antifaschis­tis­chen Demon­stra­tio­nen in Erschei­n­ung.

Samstag, 25.11.17, 19:00 Uhr im Linken Zentrum
Abschlussveranstaltung „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“

Buchau­tor Rain­er Stöck­er berichtet von seinem Groß­vater. Dieser wird als Kriegs­ge­fan­gener in Sibirien von der Rev­o­lu­tion befre­it und dann von den deutschen Mil­i­taris­ten an die West­front geschickt.

Sowie einem Schluss­wort und einem kleinen Mit­bring-Buf­fet und kurzen Zeichen­trick­fil­men aus der Zeit der Okto­ber­rev­o­lu­tion.

Brecht Gedichte
Es wird weiterhin Tafeln mit Gedichten von Bertolt Brecht geben, die aufgrund ihrer inhaltlichen Nähe zur Oktoberrevolution ausgesucht worden sind, und diese werden bei jeder Veranstaltung zu sehen sein.

Der antibürg­er­liche Schrift­steller Bert Brecht (1898 – 1956) entwick­elte sich in den 1920er Jahren zu einem marx­is­tis­chen Stück­eschreiber und Dichter. Unter dem Ein­druck der sozial­is­tis­chen Okto­ber­rev­o­lu­tion in Rus­s­land ver­fasste er zahlre­iche Stücke wie zum Beispiel „Die Mut­ter“ nach Max­im Gor­ki und die bekan­nten „Lehrstücke“.

Welt­berühmt wurde seine „Dreigroschenop­er“ zu Beginn der 1930er Jahre mit tausenden Auf­führun­gen in aller Welt und in vie­len Sprachen.

Die Machtüber­tra­gung an die NSDAP 1933 zwang Bert Brecht, wie zahlre­iche andere sozial­is­tis­che und human­is­tis­che Kün­st­lerin­nen und Kün­stler, zur Flucht aus dem faschis­tis­chen Deutsch­land.

Im Exil bis 1947 in vie­len Län­dern ent­standen seine berühmten und bis heute viel gespiel­ten Stücke, die er bis zu seinem Tod 1956 am „The­ater am Schiff­bauer­damm“ mit dem „Berlin­er Ensem­ble“ in der DDR und in ganz Europa als Regis­seur auf die Bühne brachte. […].

Veranstaltungsorte:

K 14: Lothringer Straße 64, 46045 Ober­hausen
Linkes Zen­trum: Elsäss­er Straße 19, 46045 Ober­hausen
Druck­luft: Am Förder­turm 27, 46049 Ober­hausen

 

Die Ver­anstal­tungsrei­he wird getra­gen, organ­isiert und finanziert von DKP Oberhausen/Mülheim, His­torisch­er Vere­in Ober­hausen-Ost, ISO Ober­hausen, die LINKE Ober­hausen und Paroli – Vere­in für poli­tis­che Kul­tur e.V. sowie weit­eren nicht genan­nten Einzelper­so­n­en.

Che Guevara 50 Todestag

Veranstaltung zum 50. Todestag von Che Guevara

* 14. Juni 1928 - † 09. Oktober 1967

 

am 13.10.2017 um 19:00 Uhr im Linken Zentrum, 
Elsäßer Strasse 19, 46045 Oberhausen

 

 

Büchertisch, Essen und Film „Das bolivianische
Tagebuch“ mit anschließender Diskussion.

 

 

eine Veranstaltung von:
Paroli, Verein für politische Kultur e.V.

 

¡Hasta siempre, comandante Fidel Castro!

¡Hasta siempre, comandante Fidel Castro!

Am 25. November 2016 verstarb Fidel Castro, historischer Führer der kubanischen Revolution, Anführer und Wegbereiter der Idee eines karibischen Sozialismus, lebenslanger Kämpfer gegen den US-Imperialismus.

Die Welt wird ohne ihn nicht dieselbe sein.

Zahllose Mordanschläge und konterrevolutionäre Attacken der CIA haben ihn und die kubanische Revolution nicht zu Fall bringen können. Es war der natürliche Lauf der Zeit, gegen den auch er nicht ankommen und gewinnen konnte.

Trotz einiger Schwierigkeiten und auch Probleme, die wir in Kuba sehen: Die kubanische Revolution, Fidels Idee von Sozialismus und ihre Umsetzung haben die Lebensbedingungen der großen Mehrheit der kubanischen Bevölkerung deutlich verbessert. Auch die jahrzehntelange Wirtschaftsblockade der kapitalistischen Welt konnte dies nicht verhindern.

Auch der RSB Oberhausen trauert um Fidel.

Veranstaltung 80 Jahre Revolution und Bürgerkrieg in Spanien mit Dr. Reiner Tosstorff in Oberhausen

Veranstaltung

80 Jahre Revolution und Bürgerkrieg in Spanien80 Jahre Revolution und Bürgerkrieg in Spanien
mit Dr. Reiner Tosstorff

Eine gemein­same Ver­anstal­tung von
DIE.LINKE Ober­hausen und RSB Ober­hausen

am 14. Juli 2016
um 19:00 Uhr
im Linken Zen­trum, Elsäss­er Str. 19, 46045 Ober­hausen

Inhalt der Ver­anstal­tung  Spanien 1936, Foto: Georg Reisner

Vor 80 Jahren begann nach dem Wahlsieg der Volks­front mit dem Putsch der Faschis­ten unter Gen­er­al Franko das, was seit dem Jahre 1936 als Spanis­ch­er Bürg­erkrieg bekan­nt ist.

Über die Entwick­lung in Spanien Anfang der 1930er Jahre, die Rev­o­lu­tion, den Wahlsieg der Volks­front, die Kämpfe, die Erfolge, aber auch die Fehler und die Nieder­la­gen wird Rein­er Tosstorff in der Ver­anstal­tung bericht­en. Auch die inter­na­tionale Sol­i­dar­ität mit vie­len tausenden frei­willi­gen Spanienkämpfern aus aller Welt wird in dem Vor­trag nicht vergessen.

Der Ref­er­ent

Rein­er Tosstorff, Pri­vat­dozent für Neueste und Zeit­geschichte an der Johannes Guten­berg-Uni­ver­sität Mainz.

Pro­mo­tion über die POUM, die 1935 in Spanien gegrün­dete Arbeit­er­partei der marx­is­tis­chen Eini­gung (erschienen 1987 bei isp).

Habil­i­ta­tion über die Rote Gew­erkschaftsin­ter­na­tionale (Pader­born 2004).
Veröf­fentlichun­gen zur Geschichte der inter­na­tionalen Arbeit­er­be­we­gung und Spaniens.

Buchtipp:
Die POUM in der spanis­chen Rev­o­lu­tion von Rein­er Tosstorff

Der Putsch der spanis­chen Mil­itärs unter Fran­co am 18. Juli 1936 scheit­erte zunächst in weit­en Teilen des Lan­des und löste im Gegen­zug eine bre­ite rev­o­lu­tionäre Erhe­bung aus. Indus­triebe­triebe und Groß­grundbe­sitz wur­den kollek­tiviert, Arbeit­er­milizen gebildet. All dies war aber auch mit hefti­gen Auseinan­der­set­zun­gen auf der Linken ver­bun­den. Sie sind nicht zulet­zt durch George Orwells Buch „Mein Kat­alonien“ und Ken Loachs Film „Land and Free­dom“ bekan­nt.

Die Sow­je­tu­nion und die spanis­chen Kom­mu­nis­ten grif­f­en vor allem die POUM (Arbeit­er­partei der marx­is­tis­chen Eini­gung) an. Sie war, in Worten von Gün­ter Grass, „eine spanis­che linkssozial­is­tis­che Arbeit­er­partei, die, inner­halb des repub­likanis­chen Lagers, von den Kom­mu­nis­ten bekämpft und mit stal­in­is­tis­chen Meth­o­d­en als Trotzk­isten-Partei ver­fol­gt wurde“.

Die POUM war von oppo­si­tionellen Kom­mu­nis­ten gegrün­det wor­den, die als „Abwe­ich­ler“ aus­geschlossen wor­den waren. Im Juni 1937 ließ der sow­jetis­che Geheim­di­enst nach Kämpfen in Barcelona ihre Führung ver­haften. Ihr Sekretär Nin wurde ermordet. Als Folge wurde die Front gegen Fran­co geschwächt.

Der Band schildert das Schick­sal der Partei vor dem Hin­ter­grund des rev­o­lu­tionären Prozess­es und disku­tiert u. a. ihre Vorschläge für den Kampf gegen die Putschis­ten und das Ver­hält­nis zu den Anar­chis­ten. Er vere­inigt neuere Auf­sätze und Auszüge aus ein­er ver­grif­f­e­nen Darstel­lung des Autors und berück­sichtigt neueste Erken­nt- nisse nach Öff­nung der sow­jetis­chen Archive.

Rein­er Tosstorff
Die POUM in der spanis­chen Rev­o­lu­tion
Neuer ISP Ver­lag
2., erweit­erte Auflage Feb­ru­ar 2016
184 S., kar­toniert, € 17.80
ISBN: 978-3-89900-118-1

aus der Oberhausener Beilage zur Avanti 245,  Juni 2016