Malteser Krankenhaus St. Anna in Huckingen Ausbeutung und Maulkorb

Malteser Krankenhaus St. Anna in Huckingen

Ausbeutung und Maulkorb

 

Aktion am 13.05.2016 bei der St. Anna Klinik in Duisburg-Huckingen, Foto: Peter Köster

Aktion am 13.05.2016 bei der St. Anna Klinik in Duis­burg-Huckin­gen, Foto: Peter Köster

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Care Revolution: Eine Antwort auf die Krise der Sorge-Arbeit.

Care-Revolution:
Eine Antwort auf die Krise der Sorge-Arbeit.

Für die Haus- und Familienarbeit werden in Deutschland deutlich mehr Arbeitsstunden aufgewandt als für Erwerbsarbeit. Doch trotz ihres erheblichen Umfangs erfährt sie wenig Beachtung: Zumeist wird sie unbezahlt im „privaten“ Bereich verrichtet. Auch heute noch lastet dabei die Hauptverantwortung auf Frauen.

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Erdoğans Wölfe Kriegsallianz von MHP und AKP

Erdoğans Wölfe

In Avanti O. berichteten wir über eine Veranstaltung mit Dr. Nikolaus Brauns, bei der er über die politische Lage in der Türkei und die Situation in den kurdischen Landesteilen referiert hatte1. Die Türkei und die kurdische Frage gehören zu den Forschungsschwerpunkten des Journalisten und promovierten Historikers. Im April 2016 hat Nick Brauns nun auf www.sicherheitspolitik-blog.de einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich mit faschistischen Tendenzen in der Türkei auseinandersetzt. Diesen Beitrag stellen wir hier in Auszügen vor.

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Veranstaltung 80 Jahre Revolution und Bürgerkrieg in Spanien mit Dr. Reiner Tosstorff in Oberhausen

Veranstaltung

80 Jahre Revolution und Bürgerkrieg in Spanien80 Jahre Revolution und Bürgerkrieg in Spanien
mit Dr. Reiner Tosstorff

Eine gemein­same Ver­anstal­tung von
DIE.LINKE Ober­hausen und RSB Ober­hausen

am 14. Juli 2016
um 19:00 Uhr
im Linken Zen­trum, Elsäss­er Str. 19, 46045 Ober­hausen

Inhalt der Ver­anstal­tung  Spanien 1936, Foto: Georg Reisner

Vor 80 Jahren begann nach dem Wahlsieg der Volks­front mit dem Putsch der Faschis­ten unter Gen­er­al Franko das, was seit dem Jahre 1936 als Spanis­ch­er Bürg­erkrieg bekan­nt ist.

Über die Entwick­lung in Spanien Anfang der 1930er Jahre, die Rev­o­lu­tion, den Wahlsieg der Volks­front, die Kämpfe, die Erfolge, aber auch die Fehler und die Nieder­la­gen wird Rein­er Tosstorff in der Ver­anstal­tung bericht­en. Auch die inter­na­tionale Sol­i­dar­ität mit vie­len tausenden frei­willi­gen Spanienkämpfern aus aller Welt wird in dem Vor­trag nicht vergessen.

Der Ref­er­ent

Rein­er Tosstorff, Pri­vat­dozent für Neueste und Zeit­geschichte an der Johannes Guten­berg-Uni­ver­sität Mainz.

Pro­mo­tion über die POUM, die 1935 in Spanien gegrün­dete Arbeit­er­partei der marx­is­tis­chen Eini­gung (erschienen 1987 bei isp).

Habil­i­ta­tion über die Rote Gew­erkschaftsin­ter­na­tionale (Pader­born 2004).
Veröf­fentlichun­gen zur Geschichte der inter­na­tionalen Arbeit­er­be­we­gung und Spaniens.

Buchtipp:
Die POUM in der spanis­chen Rev­o­lu­tion von Rein­er Tosstorff

Der Putsch der spanis­chen Mil­itärs unter Fran­co am 18. Juli 1936 scheit­erte zunächst in weit­en Teilen des Lan­des und löste im Gegen­zug eine bre­ite rev­o­lu­tionäre Erhe­bung aus. Indus­triebe­triebe und Groß­grundbe­sitz wur­den kollek­tiviert, Arbeit­er­milizen gebildet. All dies war aber auch mit hefti­gen Auseinan­der­set­zun­gen auf der Linken ver­bun­den. Sie sind nicht zulet­zt durch George Orwells Buch „Mein Kat­alonien“ und Ken Loachs Film „Land and Free­dom“ bekan­nt.

Die Sow­je­tu­nion und die spanis­chen Kom­mu­nis­ten grif­f­en vor allem die POUM (Arbeit­er­partei der marx­is­tis­chen Eini­gung) an. Sie war, in Worten von Gün­ter Grass, „eine spanis­che linkssozial­is­tis­che Arbeit­er­partei, die, inner­halb des repub­likanis­chen Lagers, von den Kom­mu­nis­ten bekämpft und mit stal­in­is­tis­chen Meth­o­d­en als Trotzk­isten-Partei ver­fol­gt wurde“.

Die POUM war von oppo­si­tionellen Kom­mu­nis­ten gegrün­det wor­den, die als „Abwe­ich­ler“ aus­geschlossen wor­den waren. Im Juni 1937 ließ der sow­jetis­che Geheim­di­enst nach Kämpfen in Barcelona ihre Führung ver­haften. Ihr Sekretär Nin wurde ermordet. Als Folge wurde die Front gegen Fran­co geschwächt.

Der Band schildert das Schick­sal der Partei vor dem Hin­ter­grund des rev­o­lu­tionären Prozess­es und disku­tiert u. a. ihre Vorschläge für den Kampf gegen die Putschis­ten und das Ver­hält­nis zu den Anar­chis­ten. Er vere­inigt neuere Auf­sätze und Auszüge aus ein­er ver­grif­f­e­nen Darstel­lung des Autors und berück­sichtigt neueste Erken­nt- nisse nach Öff­nung der sow­jetis­chen Archive.

Rein­er Tosstorff
Die POUM in der spanis­chen Rev­o­lu­tion
Neuer ISP Ver­lag
2., erweit­erte Auflage Feb­ru­ar 2016
184 S., kar­toniert, € 17.80
ISBN: 978-3-89900-118-1

aus der Oberhausener Beilage zur Avanti 245,  Juni 2016

Filmreihe: Auf den Spuren der ArbeiterInnenbewegung Teil 3 Oktober

Filmreihe:

Auf den Spuren der ArbeiterInnenbewegung

Teil 3 Filmreihe "Auf den Spuren der Arbeiterbewegung", Teil 3: "Oktober"
Donnerstag, den 2. Juni um 19:00 Uhr im Linken Zentrum, Elsässer Straße 19, 46045 Oberhausen

In Zusam­me­nar­beit mit DIE.LINKE Ober­hausen ver­anstal­tet der RSB Ober­hausen eine 7-teilige Film­rei­he „Auf den Spuren der Arbei­t­erIn­nen­be­we­gung“. Am Don­ner­stag, den 2. Juni um 19:00 zeigen wir den drit­ten Film dieser Rei­he:

Die 2012 restau­ri­erte Fas­sung von „Okto­ber“ von Sergei Eisen­stein, 102 Minuten, mit zum Teil über­ar­beit­eten Zwis­chen­titeln und inklu­sive einiger ursprünglich zen­siert­er Szenen.

Der Film von Sergej Eisen­stein wurde anläßlich des 10. Jahrestages der Okto­ber­rev­o­lu­tion 1927 gedreht und erst im März 1928 im Bolschoi The­ater in Moskau öffentlich uraufge­führt. „Okto­ber“ zeich­net die geschichtlichen Prozesse von der Feb­ru­ar­rev­o­lu­tion bis zum Okto­ber 1917 nach. Der Film wurde bere­its direkt nach sein­er öffentlichen Urauf­führung im März 1928 zen­siert und war die fol­gen­den 40 Jahre in der Sow­je­tu­nion mit einem Auf­führungsver­bot belegt.

Okto­ber“ stellt die Vorgänge vor und bei der Okto­ber­rev­o­lu­tion von 1917 aus Sicht der Bolschewi­ki in sug­ges­tiv­en Bildern dar. Der Reich­tum und die Ver­schwen­dung­sucht der bish­eri­gen zaris­tis­chen Herrschaft wer­den wieder­holt dargestellt …

Nach dem Sig­nal von der Auro­ra wird das Win­ter­palais mit der Pro­vi­sorischen Regierung ein­genom­men … Trotz­ki erk­lärt sie für abge­set­zt. In der let­zten Szene ist Lenin am Red­ner­pult:

Lang lebe die Welt! Die Rev­o­lu­tion der Arbeit­er und Bauern ist been­det!

Mit ein­er kurzen Ein­führung in den Film.

aus der Oberhausener Beilage zur Avanti 245,  Juni 2016