Tagung in Mannheim am 29.11.2014: Unsere Gesundheit ist mehr wert als ihre Profite!

Tagung in Mannheim am 29.11.2014:

Unsere Gesundheit ist mehr wert als ihre Profite!

H.N.

Fast märchen­haft und utopisch mutet heutzu­tage die Def­i­n­i­tion von Gesund­heit an, die die Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion 1946 for­mulierte: „Gesund­heit ist ein Zus­tand des voll­ständi­gen kör­per­lichen, geisti­gen und sozialen Woh­lerge­hens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ Welch­er Men­sch kann heute schon sagen, dass er in diesem Sinne gesund sei?

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RSB-Frauentreffen in Oberhausen am 13./14.9.2014

RSB-Frauentreffen in Oberhausen am 13./14. September 2014

Frauenrechte wieder mehr in den Fokus rücken!

C.B./P.S

Im Sep­tem­ber trafen wir uns, wie beim ersten Tre­f­fen im Jan­u­ar vere­in­bart, zum hal­b­jährlichen Frauen­tr­e­f­fen in Ober­hausen. Erfreulicher­weise waren dies­mal auch befre­un­dete Genossin­nen dabei. Unser Tre­f­fen war von Vielfalt geprägt. Die Frauen kamen aus diversen Städten der BRD, aus unter­schiedlichen poli­tis­chen Rich­tun­gen und gehörten ver­schiede­nen Gen­er­a­tio­nen an. Somit gab es bei den Teil­nehmerin­nen deut­liche Unter­schiede hin­sichtlich ihrer Sozial­i­sa­tion wie auch ihrer per­sön­lichen und poli­tis­chen Erfahrun­gen.

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Frauen-Kurzmeldungen Oktober 2014

Frauen-Kurzmeldungen

BARBARA SCHULZ

Der kleine Unter­schied und seine großen Fol­gen

Auch beim pro­fa­nen Gelder­werb ist er zu sehen. Laut Deutschem Insti­tut für Wirtschafts­forschung DIW erziel­ten 27,5 Mil­lio­nen männliche Beruf­stätige ein Brut­toeinkom­men von 920 Mil­lio­nen Euro, 26,8 Mil­lio­nen Kol­legin­nen nur 436 Mil­lio­nen (2007, neuere Zahlen sind nicht vorhan­den). Zur Lohn­gruppe der 10.000 bis 15.000 Euro Ver­di­enen­den zählen 1,8 Mil­lio­nen Män­ner und 2,7 Mil­lio­nen Frauen, zur Lohn­gruppe der 200.000 bis 500.000 Euro Ver­di­enen­den 188.000 Män­ner, aber nur 29.000 Frauen. Bei Einkom­men über 500.000 Euro ste­hen 46.000 Män­nern ger­ade ein­mal 7.000 Frauen gegenüber. Die Einkom­men aus Fir­mengewin­nen dif­ferieren noch deut­lich­er: Hier haben Frauen nur 27 % der Gewinne. Die höhere Lebenser­wartung der Frauen ver­schafft ihnen bei den Einkom­men aus Ver­mi­etung einen Gle­ich­stand, Erb­schaft lässt sie ein entsprechen­des Einkom­men erzie­len. Inter­es­san­ter­weise tra­gen Frauen eine höhere steuer­liche Belas­tung, beim Ehe­gat­ten­split­ting akzep­tieren sie einen höheren Steuer­satz. Das kann sich bei Lohn­er­sat­zleis­tun­gen neg­a­tiv für sie auswirken.

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Alstom: Beginn der Zerschlagung

Alstom: Beginn der Zerschlagung

Bere­its vor der Über­nahme durch den Konkur­renten Gen­er­al Elec­tric (GE) hat die Zer­schla­gung von Alstom begonnen.

H.N.

Der Verkauf des Alstom-Bere­ichs für Kraftwerk­skom­po­nen­ten (APER) an den Finanz-Investor Tri­ton hat auch Fol­gen für den Stan­dort in Mannheim. Der Bere­ich Luftvor­wärmer mit rund 130 Beschäftigten soll nach einem mehrjähri­gen Zwis­chenaufen­thalt in Käfer­tal nach Hei­del­berg ver­lagert wer­den. Der Bere­ich Kes­selfer­ti­gung, der vor drei Jahren als Kom­pen­sa­tion für die Schließung des Gen­er­a­toren­baus im Werk ange­siedelt wor­den ist, wird geschlossen. Das bedeutet die Ver­nich­tung von rund 30 Pro­duk­tions- arbeit­splätzen. Ein entsprechen­der Inter­esse­naus­gle­ich und Sozialplan ist zwis­chen Geschäft­sleitung und Betrieb­srat aus­ge­han­delt wor­den. Protes­tak­tio­nen der Belegschaft waren in diesem Zusam­men­hang nicht zu verze­ich­nen.

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Freudenberg Weinheim: Kahlschlag bei der Ausbildung in 2015

Freudenberg Weinheim: Kahlschlag bei der Ausbildung in 2015

K.W.

Freuden­berg Seal­ing-Tech­nolo­gies (FST) reduziert für das Jahr 2015 radikal die Zahl der neuen Auszu­bilden­den. Betrieb­srat, Konz­ern­be­trieb­srat und die zuständi­ge IG BCE befürcht­en mas­sive Auswirkun­gen für den Stan­dort Wein­heim.

In ein­er Presseerk­lärung vom 18.09.2014 kri­tisiert der Konz­ern­be­trieb­srat Freuden­berg im Stammw­erk Wein­heim (ca. 5.000 Beschäftigte, davon ca. 1.700 im größten Teil­be­trieb Seal­ing-Tech­nolo­gies – Dichtungen/Simmerringe) die Absicht der FST-Geschäft­sleitung, statt 24 Azu­bis wie z. B. noch im Jahr 2012 einzustellen, für das Jahr 2015 nur noch drei Aus­bil­dungsplätze anzu­bi­eten. Begrün­det wird dieser Schritt mit dem Argu­ment, man habe in der Ver­gan­gen­heit über Bedarf aus­ge­bildet. Nun müsse dieser „Über­hang“ abge­baut wer­den.

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Interclean - KollegInnen wehren sich gegen Mobbing und Lohndumping

Interclean Gebäudereinigung und Gebäudedienste GmbH

KollegInnen wehren sich gegen Mobbing und Lohndumping

P.S.

Inter­clean lässt sich als weit­eres Beispiel ein­fü­gen in die Liste der Betrieb­srats-Mob­ber. Wer sich mit dem Fall beschäftigt, erhält den Ein­druck, dass Geschäfts­führer Hel­muth Barkows­ki für sich das Recht beansprucht, das Unternehmen nach seinen eige­nen Geset­zen zu regieren. Doch nicht alle Kol­legIn­nen nehmen dies wider­spruch­s­los hin.

Die Inter­clean Gebäud­ere­ini­gung und Gebäude­di­en­ste GmbH, ein Unternehmen mit weniger als 200 Beschäftigten, hat ihren Sitz in Glad­beck. Haup­tauf­tragge­ber von Inter­clean ist das Einkauf­szen­trum Cen­tro in Ober­hausen. Der Brud­er des Geschäfts­führers, Michael Barkows­ki, ist dort für den Bere­ich Reini­gung zuständig.

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Volksbank Kraichgau kein Einzelfall - Kündigungsversuch gegen Torsten-Wacker

Volksbank Kraichgau kein Einzelfall

Kündigungsversuch gegen Torsten-Wacker

C.B.

Der Aus­gangspunkt des Kon­flik­tes der Volks­bank Kraich­gau mit dem Betrieb­sratsvor­sitzen­den Torsten-Wack­er ist ein Stre­it um Tar­if­flucht.

Ein Betrieb­srat muss laut Betrieb­sver­fas­sungs­ge­setz (BetrVG) unter anderem darüber wachen, wie ein Unternehmen bei der Ein­stel­lung von Per­son­al die Bezahlung regelt. Konkret heißt das, ob der anzuwen­dende Tar­ifver­trag der entsprechen­den Branche von ein­er Fir­ma angewen­det wird. Ist dies nicht der Fall, kann der Betrieb­srat nach § 99 BetrVG die Ein­stel­lung bzw. die Ein­grup­pierung ablehnen.

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Der Wahnsinn hat Methode - Entenhausen oder der gemeine Kapitalismus

Der Wahnsinn hat Methode

Entenhausen oder der gemeine Kapitalismus

Wer ken­nt Dagob­ert Duck nicht? Die stinkre­iche Fig­ur aus dem Com­ic, die sprich­wörtlich im Geld badet? Mit­tler­weile hat die Real­ität die Karikatur von Enten­hausen weit über­holt.

Es ist kein Geheim­nis. Die soziale Kluft ist weltweit und ger­ade auch in Deutsch­land riesig. Den­noch ist der Prozess der Umverteilung von unten nach oben keineswegs gestoppt. Im Gegen­teil – die Herrschen­den und ihre Poli­tik­erIn­nen beschle­u­ni­gen ihn skru­pel­los weit­er. Wer sind die Herrschen­den? Nach den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Infor­ma­tio­nen kon­trol­lieren 147 transna­tionale Konz­erne die Weltwirtschaft. Rund 1.400 Mil­liardärsclans sind die eigentlichen Beherrsch­er dieser Wirtschaft­macht.

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