19.07.16: Unterstützt die KollegInnen von XXXL Rück! Oberhausen

19.07.16

Unterstützt die KollegInnen von XXXL Rück!

Dienstag, 19. Juli 2016
11:00 Uhr (Beginn der Verhandlung: 11:30)
Arbeitsgericht Oberhausen
Friedrich-List-Straße 18
46045 Oberhausen

 

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Möbelhaus Rück: Widerstand XXXL gegen Lutz!

Möbelhaus Rück: Widerstand XXXL gegen Lutz!

P.S.

Solidaritätspostkarte von ver.di Rhein-Neckar. Ihr könnt sie hier herunterladen und Euren Protest an die Deutschland-Dependance von XXXLutz schicken. Handschriftliche Ergänzungen wie Solidarität zum Beispiel mit den KollegInnen von XXXL Rück sind möglich...:

Solidaritätspostkarte von ver.di Rhein-Neckar. Ihr könnt sie hier herunterladen und Euren Protest an die Deutschland-Dependance von XXXLutz schicken. Handschriftliche Ergänzungen wie Solidarität zum Beispiel mit den KollegInnen von XXXL Rück sind möglich…:

Im Zuge der Über­nahme von Rück hat die XXXL-Lutz-Gruppe über 60 Beschäftigte ent­lassen. Die verbliebe­nen Kol­legIn­nen arbeit­en zu deut­lich schlechteren Bedin­gun­gen als vorher (siehe Avan­ti O. Nr. 237, Okto­ber 2015). Viele Kol­legIn­nen haben mit Unter­stützung der zuständi­gen Gew­erkschaft ver.di gegen die Meth­o­d­en der Unternehmensgruppe protestiert und gegen ihre Kündi­gung geklagt. Am 21. Jan­u­ar 2016 hat das Arbeits­gericht Ober­hausen die Kündi­gun­gen für unwirk­sam erk­lärt. Jet­zt will XXXLutz in Beru­fung gehen.

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XXXLutz – ein Modell für Deutschland

XXXLutz – ein Modell für Deutschland

Udo Filthaut

Schneller lässt sich ein Kaufhaus kaum schließen: 5. Okto­ber, später Nach­mit­tag, über die Sprechan­lage wer­den die Beschäftigten ins Restau­rant bestellt. Dort erfahren sie, dass XXXLutz aus Münchens Innen­stadt ver­schwindet. Sofort. Die gesamte Belegschaft ist ent­lassen.“ ver.di Pub­lik 7/2013.
„Auch der Ver­such des Betrieb­srates, mit Hil­fe der Polizei Zugang zum Betrieb­srats­büro zu erhal­ten, scheit­ert. Nun müssen die Gerichte entschei­den. Die Gew­erkschaften bieten dem Betrieb­srat nun ‚Asyl’.“ ver.di Medi­en­in­for­ma­tion 15.10.2013.
„Die Gew­erkschaft ver.di und die Mitar­beit­er set­zen in den näch­sten Tagen ihre Proteste fort. Hier­bei wollen die Betrof­fe­nen auch andere Fil­ialen und die Zen­trale in Öster­re­ich besuchen. ‚Das was in München passiert, kann in der gle­ichen Form auch an jedem anderen Stan­dort passieren. Beson­ders drama­tisch wäre es, wenn dieses Mod­ell auch in anderen deutschen Unternehmen Schule machen würde. Für unseren eher sozial­part­ner­schaftlich aus­gerichteten Stan­dort Deutsch­land wäre dies ein Super­gau. Wir wollen dieses Geschäftsmod­ell nicht’, erk­lärt Dirk Nagel die über­re­gionale Bedeu­tung der Auseinan­der­set­zung in München.“ ver.di Medi­en­in­for­ma­tion 04.11.2013.
Nun also die „XXXL Möbel­stadt Rück“ in Ober­hausen.

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GENERAL ELECTRIC VOR DEN TOREN UNSERE CHANCE? RESISTANCE!

GENERAL ELECTRIC VOR DEN TOREN

UNSERE CHANCE? RESISTANCE!

Doku­men­ta­tion des Betrieb­s­flug­blatts vom RSB Rhein-Neckar, das am 19. Feb­ru­ar 2015 bei ALSTOM in Käfer­tal verteilt wurde.

Die ständi­gen Angriffe des ALSTOM-Man­age­ments auf ganze Stan­dorte, auf Beschäf­ti­gung und Aus­bil­dung find­en auch im Inter­esse von GENERAL ELECTRIC (GE) statt. Es wäre naiv zu glauben, dass es nicht schon Absprachen hin­ter den Kulis­sen gegeben hat.

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BK Giulini / ICL (Israel Chemicals Ltd.) Ein halbes Jahr Protest

BK Giulini / ICL (Israel Chemicals Ltd.)

Ein halbes Jahr Protest gegen Zerschlagung

Seit einem hal­ben Jahr leis­ten Betrieb­srat und Belegschaft gegen die Zer­schla­gungsstrate­gie der ICL-Konz­ern­leitung Wider­stand. In der Regal alle zwei Wochen find­en mon­tags in Lud­wigshafen und dien­stags in Laden­burg um 12.00 Uhr soge­nan­nte aktive Mit­tagspausen statt. In der veröf­fentlicht­en Mei­n­ung find­en diese Protes­tak­tio­nen unter dem Mot­to „Wir mis­chen uns ein, Zukun­ftssicherung muss sein” lei­der viel zu wenig Beach­tung.

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Alstom: Beginn der Zerschlagung

Alstom: Beginn der Zerschlagung

Bere­its vor der Über­nahme durch den Konkur­renten Gen­er­al Elec­tric (GE) hat die Zer­schla­gung von Alstom begonnen.

H.N.

Der Verkauf des Alstom-Bere­ichs für Kraftwerk­skom­po­nen­ten (APER) an den Finanz-Investor Tri­ton hat auch Fol­gen für den Stan­dort in Mannheim. Der Bere­ich Luftvor­wärmer mit rund 130 Beschäftigten soll nach einem mehrjähri­gen Zwis­chenaufen­thalt in Käfer­tal nach Hei­del­berg ver­lagert wer­den. Der Bere­ich Kes­selfer­ti­gung, der vor drei Jahren als Kom­pen­sa­tion für die Schließung des Gen­er­a­toren­baus im Werk ange­siedelt wor­den ist, wird geschlossen. Das bedeutet die Ver­nich­tung von rund 30 Pro­duk­tions- arbeit­splätzen. Ein entsprechen­der Inter­esse­naus­gle­ich und Sozialplan ist zwis­chen Geschäft­sleitung und Betrieb­srat aus­ge­han­delt wor­den. Protes­tak­tio­nen der Belegschaft waren in diesem Zusam­men­hang nicht zu verze­ich­nen.

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ALSTOM / GE Ruhe vor dem Sturm?

ALSTOM / GE

Ruhe vor dem Sturm?

H.N.

Anfang 2015 will Gen­er­al Elec­tric (GE) die kon­ven­tionelle Kraftwerkss­parte von ALSTOM übernehmen. Hin­ter den Kulis­sen laufen die Vor­bere­itun­gen zum Eigen­tümer­wech­sel auf Hoch­touren.

Für die Kol­legIn­nen bei ALSTOM und ihre Inter­essen­vertre­tun­gen heißt das nichts weniger, als sich auf weit­ere und noch härtere Auseinan­der­set­zun­gen als bish­er einzustellen. GE gilt seit den Zeit­en des berühmt-berüchtigten Ober­boss­es Jack Welch nicht zu Unrecht als kap­i­tal­is­tis­ch­er Musterkonz­ern. Betrieb­sräte, Gew­erkschaften und Tar­ifverträge gel­ten in der GE-Welt als Prof­it­brem­sen. Es ist damit zu rech­nen, dass GE die von ALSTOM erwor­be­nen Unternehmen­steile ein­er Gewin­n­max­imierung nach „Art des Haus­es“ unter­w­er­fen wird. Ein per­ma­nen­ter konz­ern­in­tern­er Struk­tur­wan­del dient der Per­fek­tion­ierung der „Dik­tatur der Zahlen“. Ihr liegt eine ein­fache Strate­gie für die einzel­nen Geschäfts­bere­iche zugrunde: Repari­eren, Verkaufen oder Schließen („Fix it, sell it or close it“). Nach zwei Jahren wer­den Sek­toren geschlossen oder verkauft, wenn sie nicht die vorgegeben Prof­ite erre­ichen. Vor weni­gen Wochen hat GE deshalb seine tra­di­tionelle Haushalts­gerätes­parte abgeben.

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Werne Ein neoliberales Lehrstück

Werne: Haushaltssanierung durch Tarifflucht?

Ein neoliberales Lehrstück

Petra Stanius

Seit März 2014 streiken Beschäftigte des Natur-Sole­bads Werne, um die Betreiberge­sellschaft des Bades zur Anerken­nung des Tar­ifver­trages für den Öffentlichen Dienst (TVöD) zu bewe­gen. Ihr mit langem Atem und viel Engage­ment geführter Arbeit­skampf ist von grund­sät­zlich­er Bedeu­tung für die Beschäftigten von – ins­beson­dere finanzschwachen – Kom­munen.

Die zum Kreis Unna gehörende Stadt Werne hat ca. 30.000 Ein­wohner­In­nen und liegt am Rande des Ruhrge­bi­ets, ca. 25 Kilo­me­ter von Dort­mund ent­fer­nt. Beim städtis­chen Natur-Sole­bad arbeit­en gut 70 Men­schen. Einem Teil von ihnen wird die Bezahlung nach dem TVöD voren­thal­ten. Sie erhal­ten zwis­chen 200 und 700 Euro weniger im Monat für ihre Tätigkeit als ihre Kol­legIn­nen. In allen anderen kom­mu­nalen Bädern wer­den die Beschäftigten nach Tarif bezahlt.

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