Biji Rojava – Es lebe Rojava!

Biji Rojava – Es lebe Rojava!

ISO Oberhausen & FreundInnen

Während wir mit­ten in der Redak­tion­sar­beit für die März-Aus­gabe der Avan­ti O. steck­en, erre­ichen uns nun nahezu im Minu­ten­takt Nachricht­en, die immer mehr zur Solidarität ist unsere Stärke. Biji Rojava – Es lebe Rojava!Gewis­sheit wer­den: Afrin ist gefall­en, die türkische Armee und ihre dschi­hadis­tis­chen Söld­ner sind im Zen­trum von Afrin Stadt.
Uns erre­ichen Nachricht­en von Luftan­grif­f­en auf Flüchtlingskon­vois und Kranken­häuser; von Folter, Vertrei­bung und Mord unter Allahu Akbar-Rufen an am Ort verbliebe­nen ZivilistIn­nen. Wir hören von ein­er Bar­barei, die schon hin­länglich vom so genan­nten IS, dem Daesh, bekan­nt ist.

War diese Entwick­lung lei­der in den let­zten zwei Wochen schon abse­hbar, so sind wir doch geschockt, dass es nun so weit gekom­men ist. An den Protesten der kur­dis­chen GenossIn­nen, die es trotz ein­er zunehmenden Repres­sion gegen alles Kur­dis­che gegeben hat, haben auch wir uns beteiligt. Doch auch die zahlre­ichen Demon­stra­tio­nen haben nicht genug Men­schen wachgerüt­telt gegen einen völk­er­rechtswidri­gen Angriff­skrieg der Türkei, der nur mit Unter­stützung und Dul­dung der NATO-Staat­en und Rus­s­lands durchge­führt wer­den kon­nte.
Die Bun­desregierung lässt zu, dass die Türkei in Syrien mit deutschen Waf­fen mordet. Sie greift sog­ar auf Seit­en Erdo­gans in den Kon­flikt ein, indem sie ille­gal Waf­fen­ex­porte in dieses Kriegs­ge­bi­et ermöglicht. Im Aus­führungs­ge­setz zu Artikel 26 Abs. 2 des Grundge­set­zes (Kriegswaf­fenkon­trollge­setz) ste­ht u. a.:

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ISO erklärt sich solidarisch mit Kerem Schamberger in München

ISO erklärt sich solidarisch mit Kerem Schamberger in München

Am 23. Novem­ber 2017 hat das Sekre­tari­at der Inter­na­tionalen Sozial­is­tis­chen Organ­i­sa­tion (ISO) eine Sol­i­dar­ität­sadresse für Kerem Scham­berg­er ver­ab­schiedet.
Kerem Scham­berg­er ist stel­lvertre­tender Vor­sitzen­der des isw e.V. und Mit­glied der marx­is­tis­chen Linken. Ihm wird vorge­wor­fen, dass er auf seinen Inter­net-Por­tal­en Flaggen und Sym­bole der kur­dis­chen Wider­stand­sor­gan­i­sa­tion in Syrien PYD veröf­fentlich hat.

Die ISO drückt mit ihrer Erk­lärung Protest gegen das Vorge­hen der Behör­den aus und wertet es als Ver­such, oppo­si­tionelle Per­sön­lichkeit­en einzuschüchtern.
Sie weist darauf hin, dass die PYD der Haup­tak­teur des Kampfes gegen den so genan­nten Islamis­chen Staat in Syrien ist und in Deutsch­land nicht als ter­ror­is­tis­che Organ­i­sa­tion eingestuft wird. Allerd­ings ver­langt die türkische Regierung unter Führung von Erdo­gan ins­beson­dere von der deutschen Regierung, dass die PYD und ihre Schwes­t­eror­gan­i­sa­tio­nen wie ter­ror­is­tis­che Grup­pen behan­delt wer­den sollen. Denn alle, die mit kur­dis­chen Befreiung­sor­gan­i­sa­tio­nen sym­pa­thisieren, sind in den Augen der türkischen Regierung ter­rorverdächtig.

Den Wort­laut der Erk­lärung find­et Ihr auf der Web­site der ISO:

www.intersoz.org/iso-erklaert-sich-solidarisch-mit-kerem-schamberger-in-muenchen/

aus der Oberhausener Beilage zur Avanti, Dezember 2017

Aufruf zu den Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz am 18. Februar 2016 in München

Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz:

Aufruf zu den Protesten gegen die NATO „Sicherheits“konferenz

Geht mit uns auf die Straße am Samstag, 18. Februar 2017
Frieden statt NATO – Nein zum Krieg!

 

Foto: AvantiO.Auf der soge­nan­nten Münch­n­er Sicher­heit­skon­ferenz (SIKO) im Feb­ru­ar 2017 ver­sam­meln sich die poli­tis­chen, wirtschaftlichen und mil­itärischen Machteliten, vor allem aus den NATO-Staat­en, den Hauptver­ant­wortlichen für das Flüchtlingse­lend, für Krieg, Armut und ökol­o­gis­che Katas­tro­phen. Ihnen geht es – ent­ge­gen ihrer Selb­st­darstel­lung – wed­er um die friedliche Lösung von Kon­flik­ten, noch um Sicher­heit für die Men­schen auf dem Globus, son­dern um die Aufrechter­hal­tung ihrer weltweit­en Vorherrschaft und um die Prof­it­in­ter­essen multi­na­tionaler Konz­erne.
Vor allem aber ist die SIKO ein Pro­pa­gan­da-Forum zur Recht­fer­ti­gung der NATO, ihrer Mil­liar­den-Rüs­tungsaus­gaben und ihrer auf Lügen aufge­baut­en völk­er­rechtswidri­gen Krieg­sein­sätze, die der Bevölkerung als „human­itäre Inter­ven­tio­nen“ verkauft wer­den.
Das Kriegs­bünd­nis NATO ist eine Bedro­hung für die ganze Men­schheit.

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Freiheit hinter Barrikaden, Nick Brauns kompletter Veranstaltungsbericht und Nachtrag

Bericht über die Veranstaltung mit Nick Brauns am 21.11.2015 in Duisburg

Freiheit hinter Barrikaden - alle 3 Teile mit dem Nachtrag von Nick-Brauns.

Frei­heit hin­ter Bar­rikaden - alle 3 Teile mit dem Nach­trag von Nick Brauns.

 

(zuerst veröf­fentlicht in Avan­ti O. Nr. 16, 17 und 19, siehe www.rsb4-oberhausen.de)

Alle 3 Teile des Berichts zusam­menge­fasst mit dem Nach­trag von Nick Brauns, zum Down­load.

Nennen wir es doch einfach Daesch!

Al-daula al-Islamija fi-l-Iraq wa-l-Sham“ oder ISIS?
Oder gar „Islamischer Staat“ – IS?
Nennen wir es doch einfach
Daesch!

Ernst Kochanowski

Islamis­ch­er Staat im Irak und der Lev­ante“. So ist die kor­rek­te deutsche Über­set­zung. Wenn wir nun die Anfangs­buch­staben des ara­bis­chen Begriffs nehmen, ergibt dies den Namen „Da’esh“ – oder deutsch aus­ge­sprochen „Daesch“.

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Nordkurdistan / Türkei: Freiheit hinter Barrikaden, Teil 1

Nordkurdistan / Türkei

Freiheit hinter Barrikaden

Teil 1: His­torische Einord­nung der Wahl in der Türkei

Linda Martens

Bei der vorge­zo­ge­nen Par­la­mentswahl in der Türkei am 1. Novem­ber gewann die AKP, „Partei für Gerechtigkeit und Auf­schwung“, die absolute Mehrheit zurück. Der Jour­nal­ist und His­torik­er Dr. Nick Brauns hat­te in den Wochen vor der Wahl die kur­dis­chen Lan­desteile der Türkei bereist. Über seine Ein­drücke und seine Ein­schätzung der Lage nach der Wahl berichtete er am 21. Novem­ber bei ein­er Ver­anstal­tung, zu der NAV-DEM Duis­burg1 ein­ge­laden hat­te.

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Den Wiederaufbau von Kobanê unterstützen!

Den Wiederaufbau von Kobanê unterstützen!

Auf Ein­ladung der Partei Die Linke kam Nas­san Ahmad, Gesund­heitsmin­is­ter von Kobanê, am 9. Mai 2015 nach Dinslak­en. Er machte deut­lich, unter welch katas­trophalen Bedin­gun­gen die Men­schen in Kobanê heute leben. Die einzige demokratis­che Alter­na­tive zu den autoritären Regierun­gen in der Region benötigt drin­gend inter­na­tionale Unter­stützung für den Wieder­auf­bau.

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Das Kalifat des Terrors

Das Kalifat des Terrors

Harry Tuttle

Gegen den Ter­ror des „Islamis­chen Staates“ kämpfen im Irak und in Syrien vor allem Kur­dInnen.

Auch in den bru­tal­sten Bürg­erkriegen bemühen sich die kämpfend­en Parteien fast immer, ihre Ver­brechen zu ver­ber­gen. Nicht so der „Islamis­che Staat“ (IS), der im Inter­net ger­adezu obses­siv mit den Gewal­texzessen sein­er Kämpfer prahlt. Das ver­bre­it­et Angst, zur Pro­pa­gan­da bedürfte es jedoch nicht ein­er solchen Fülle von abscheulichen Videos und Bildern, die überdies auch pri­vat ver­bre­it­et wer­den. So veröf­fentlichte ein Aus­tralier auf Twit­ter das Foto seines zehn­jähri­gen Sohnes, der mit einem abgeschnit­te­nen Kopf posiert.

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